Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

27. September 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Das erste wirklich überlegte, strategische und mal nicht hektische Meeting beim einem bestimmten Kunden. Seit 1 1/2 Jahren von mir gewünscht und herbeigesehnt fing es gut an – bis es durch einen Anruf unterbrochen. Eine katastrophale Nachricht für den Kunden. Ganz schlimm. (Aber ich gebe zu, ich war auch ein bißchen verzweifelt, daß „mein“ Meeting ein Ende nahm. Werde ich wieder 1 1/2 Jahre warten müssen?)
  • Unter Kundenbeobachtung: „Ich habe Sie gestern abend lange auf der Wiesn gesehen. Aber: Sie waren ganz brav.“
  • 1. Konzert der diesjährigen Abo-Reihe Münchner Philharmoniker. Das erste Konzert mit Lorin Maazel als Dirigent. Ich hätte mir ja nach dem Weggang von Christian Thielemann einen jüngeren Chef gewünscht. Nicht daß ich Maazel nicht schätze, aber als 82 jähriger Mann stellt er für mich und für die nächsten drei Jahren keinen Neuanfang dar.
    (Achtung: Die folgenden Kritiken sind die eines interessierten Musik-Amateurs!)
    Zum Konzert: Faurés „Pelleas et Mélisande“ stand am Beginn des Abends. Es plätscherte dahin. Für mich nicht mehr und nicht weniger. Nett anzuhören. Ok. Der Beifall war dann auch freundlich, aber verhalten.
    Danach spielte Alice Sara Ott mit den Philharmonikern Ravels „Klavierkonzert in G-Dur„. Auch hier aus meiner Sicht alles ok, aber so richtig zog mich das auch nicht in den Bann. (Frau Ott kam barfuß auf die Bühne, find ich ja zum Abendkleid nicht besonders passend.)
    Nach der Pause folgte in großer Besetzung Strawinskys „Petruschka„. Hier war ich dann schon eher aufgehoben. Ich entspannte mich, versank. Aber bei dieser konzertanten Fassung, die sich nahe an die Ballettversion hielt, fehlte mir dann doch etwas fürs Auge. Da hätte ich gerne Tänzer auf der Bühne.
    Erst die Zugabe erfaßte und umfaßte mich – „La Valse“ von Ravel. Dieses Auflösen und Zusammenkommen des Walzermotivs in Verbindung mit diesem großen und dann auch lauten Orchesters war für mich ganz wunderbar. Ein toller Abschluß eines normalen Konzertabends.

Written by Nathalie

28/09/2012 um 08:38

Veröffentlicht in Vom Tage übrig 2012

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