Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

Archive for Oktober 2012

31. Oktober 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Eine kompetente Telekom-Hotline, die mir bei einem Kundenproblem gut weitergeholfen hat. Ich kann eigentlich in den allgemeinen Sturm gegen die Telekom nicht einstimmen (in den gegen die Deutsche Bahn schon). Auch bei unserem eigenen Anschluß gab es immer wieder Probleme, aber sie wurden alle gelöst. Und auch bei den Hotlines bin ich immer gut „bedient“ worden (nur die Wartezeit ist manchmal katastrophal – aber da hilft dann Lautsprecher, zur Seite legen und weiterarbeiten).
  • Der neue James Bond in der Preview in unserem kleinen Vorstadtkino. Der Eintrittspreis ist günstig, finde ich. 8 Euro. Oder finde ich das nur günstig, weil ich selten ins Kino gehe? Kritik folgt in einem Extrabericht.
  • Angst zulassen, nicht immer nur vermeiden! Sie läßt auch wieder nach. (Reminder)

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Written by Nathalie

31/10/2012 at 23:47

30. Oktober 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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Gespräch in einem Emissionshaus für geschlossene Fonds und Beteiligungen. Die neue Beraterin hatte ich mich eingeladen. Ich kenne sie von einer Bank; sie war mir dort schon nicht besonders positiv aufgefallen. Aber wir hatten nur ein Gespräch, dann wurde ihr Vertrag dort nicht verlängert. Danach versuchte sie (ziemlich platt), mir Informationen und Konditionen zu meiner Tätigkeit zu entlocken, um sich ggf. im gleichen Bereich selbständig zu machen. Ich schaltete auf Durchzug. Innerlich war ich aber schon aufgrund der plumpen Blödheit genervt.
Kurze Zeit später meldete sie sich aber, berichtete über ihre neue Tätigkeit im o.g. (bekannten) Emissionshaus und lud mich zu einem Gespräch ein. Diese Einladung nahm ich an, das Emissionshaus ist nicht uninteressant, anhören kann ich mir das ja mal.

Aber: Das Gespräch war (aus meiner Sicht) eine Katastrophe. Wie kann man so schlecht und unwissend ein Produkt anbieten? „Sie können der Wirtschaftsprüfung vertrauen …“ „Sie können das glauben, das haben Rechtsanwälte geprüft …“ „Ich hoffe, das wird gut laufen.“ Mit den Worten Glaube, Vertrauen und Hoffnung ein vielleicht gar nicht mal so schlechtes Produkt anzubieten und damit meine zugegeben auch kritischen Fragen zu beantworten … geht gar nicht. Hätte ich nicht sehr schnell einen Gang runtergeschalten, nur noch eine höfliche Anzahl von Fragen gestellt und den Rest einfach an mir abprallen lassen, wäre das Gespräch sicher eskaliert. Meine Fragen waren ihr so schon zu viel.

Auch hier wird sicher ihr Vertrag nicht verlängert werden, ich werde aber ihre Einladung zum Gespräch beim dritten Arbeitgeber höflich ablehnen.

Nachtrag: Mir fallen jetzt lauter Sätze ein, die mich während des Gesprächs gehörig aufregten: „Wir haben keinen Vertrieb, wir haben nur Fachleute.“ – Was ist sie dann?

Written by Nathalie

30/10/2012 at 22:07

Veröffentlicht in ... in München, Vom Tage übrig 2012

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In #609060 – 22. bis 30. Oktober 2012

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Written by Nathalie

30/10/2012 at 20:21

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Das letzte Wochenende im Oktober 2012

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Gesehen – seit langer Zeit mal wieder einen Tatort, den Münchner heute abend. Aber der hat auch nicht die Lust auf weitere Folgen geweckt.
Gehört – mit dem ersten Schnee das erste Mal für diesen Winter „Last Christmas„.
Gelesen – die zwei letzten Ausgaben von AD, eine Zeitschrift, die ich sehr mag.
Getan – den ersten Schnee vom Auto geräumt.
Gegessen – zu viel von der Lamm-Bolognese am Freitagabend. 🙂
Getrunken – zu wenig.
Gedacht – wie immer zu viel, vor allem Samstag- auf Sonntagnacht.
Gefreut – über vieles, glaube ich, aber so genau benennen? Schwierig. Warum eigentlich?
Geärgert – über Kopf- und Schulterschmerzen. (Liegt das langsam am Alter?)
Gewünscht – mehr Zeit zum Stricken.
Gekauft – einen Obstkorb von Alessi.
Geklickt – viel zu viel und viel zu wenig.
Gestaunt – über die ersten, knapp 10 cm Schnee.

(Listen-Idee aus einem anderen Blog kopiert – vor längerer Zeit – nur aus welchem? Bitte melden, falls Ihr es wißt.)

Written by Nathalie

28/10/2012 at 22:56

Veröffentlicht in ... in München, Dinge des Lebens

23. Oktober – was vom Tage übrig bleibt …

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Wenn „unser“ Eichhörnchen auf dem Balkon nach Nüssen sucht, wie fast täglich alles erkundet, hoch und runter klettert, in jede Ecke schaut, MUSS ich ihm zuschauen. Dann kann ich mich nicht auf die Arbeit konzentrieren. Heute war es so mit der Suche nach Walnüssen beschäftigt, daß ich ein schnelles Foto durchs Fenster machen konnte.

(„Unser“ Eichhörnchen – weil es in der Ecke unseres Balkon in einem Erdsack zur Welt kam. Aber das ist ein andere Geschichte. Wenn ich seine Babyfotos mal wieder rausgekramt habe, erzähle ich sie.)

Written by Nathalie

23/10/2012 at 22:10

Veröffentlicht in ... in München, Vom Tage übrig 2012

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22. Oktober 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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Galerien hatten immer etwas unnahbares für mich: Selten Besucher in den Ausstellungsräumen, eine eher abweisende Person, die irgendwo in einer Ecke sitzt, ein Buch liest und aufpasst. Ich habe Galerien nie betreten, selbst wenn mich die Bilder angezogen haben. Vielleicht lag es daran, daß ich ja schon wußte, daß ich nichts kaufen würde, bzw. daß die Preise vermutlich jenseits meines Einkommens liegen würden. (Dieses Zurückhalten lege ich aber bei Modelabels nicht an den Tag. Da laufe ich unbefangen in die Geschäfte der Luxuslabels rein und wieder raus. Ohne etwas zu kaufen.) Und so bin ich über Jahre im In- und Ausland zwar an Galerien vorbeigelaufen, habe mir an Fensterscheiben die Nase ein bißchen platt gedrückt, aber nie welche betreten.

Erst mit einem Kunden, einem Galeristen, änderte sich das. Seine weltweit bekannte Galerie ist an prominenter Stelle in München gelegen – aber nicht als Ladenlokal sondern in einem der oberen Stockwerke. Wenn ich bei ihm vorbeischaue, um etwas abzugeben oder mit ihm kurz etwas zu besprechen, warte ich in den Ausstellungsräumen. Die Zeit nutze ich, die Werke anzuschauen. Währenddessen kommen immer wieder Besucher in die Galerie, die keine Hemmungen haben, nach oben zu fahren, sich umzuschauen, ein kleines Schwätzchen über die Bilder und die Künstler zu machen (und sie zeigen dabei nicht mehr oder weniger Ahnung wie ich) und wieder zu gehen – ohne zu kaufen. Alles ganz normal.

Inzwischen habe ich auch meine Hemmungen überwunden und kann nur sagen: Geht rein, schaut Euch um, quatscht mit den Leuten oder auch nicht. Alles gar kein Problem. Es gibt einiges zu entdecken. Letztes Jahr in New York haben wir das immer wieder getan und hatten sehr viel Spaß dabei.

Und wenn Ihr noch ein bißchen „Ladehemmung“ habt oder Euch das Galerie-Bummeln schon Spaß macht: Geht auf die momentan in München stattfindenden „Highlights – Internationale Kunstmesse München“. Eine inzwischen zum dritten Mal im Haus der Kunst beheimatete Ausstellung, in der renommierte Galerien aus ganz Europa ihre besten Stücke (zwischen 2400 v. Chr. und 1955, Bilder, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Möbel … darunter z.B. Gemälde von Max Liebermann) zeigen (und natürlich auch verkaufen). Die Atmosphäre ist entspannt, Fragen werden ohne Druck und Zwang beantwortet.

Wir sind gestern durch die Hallen geschlendert und haben uns lange mit einem Galeristen über einen Kronleuchter unterhalten – allen war klar, daß wir sicher nicht zur „Kunden-Zielgruppe“ für diesen im 6stelligen €-Bereich gelegenen Leuchter gehören. Aber wir haben viel gelernt zur Konstruktion, Aufbewahrung, Transport dieses Prachtexemplars. (Abgesehen davon, daß der Leuchter schon höher ist als unser Wohnzimmer insgesamt.)

Also keine Hemmungen – es gibt viel zu entdecken!

Written by Nathalie

23/10/2012 at 08:51

Fernsehtips im Radio

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Früher war ich an mindestens drei Tage zwischen 7 und 7.40 Uhr auf dem Weg zum Kunden. Normale Radioprogramme mit ihrer überzogenen und verordneten Morgen-Fröhlichkeit waren mir zu viel. Sehr bald hörte ich nur noch Bayern 5 (auf dem Heimweg waren es meist Podcasts). In dieser Zeit kommen vor allem Spezielberichte zur Wirtschaft, erwarteten Börsenlage, zu Regionalthemen und um 7.23 Uhr „Tips für den Fernsehabend“. Ich habe diese Tips sehr gemocht. Es waren „Perlen“ dabei, die ich sonst nie entdeckt hätte. Fernsehspiele, Dokumentarfilme mitten in der Nacht, Spielfilme abseits des Mainstreams, aber auch lustiges, unterhaltsames, fröhliches. Beim Kunden angekommen, habe ich mir dann gleich Notizen gemacht oder mir selbst ein Mail geschrieben, damit ich die Programmierung des Recorders nicht vergessen.
Seit gut einem Jahr bin ich um diese Zeit eigentlich nicht mehr auf der Straße unterwegs. Außer eben gestern. Und so wurde ich daran erinnert. Schade, daß ich das nicht mehr automatisch höre – wobei die Autofahrten an sich nicht vermisse.  Mal schauen, ob es diese Tips auch online gibt.

Written by Nathalie

20/10/2012 at 11:44

Veröffentlicht in Dinge des Lebens, Kulturelles

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