Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

Archive for November 2012

Denning

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Denning – „mein“ Stadtteil.

Jetzt, wo wir darüber nachdenken umzuziehen, merke ich, daß mir Denning ans Herz gewachsen ist. Aber mal von Anfang an:

Ich kannte Denning nicht. In Augsburg groß geworden, war ich immer wieder mit Eltern, Schule und Freunden während der Schulzeit in München, aber eben meist in der Innenstadt oder Schwabing. Vielleicht kam man mal noch Richtung Gasteig. Aber da hörte für mich der Osten Münchens auf. Der Westen der Stadt war schon eher bekannt. Man mußte ja mit dem Auto durch – Richtung Innenstadt.
Als ich dann in München zu studieren begann, nahm die Stadt Formen an, ich lernte die Maxvorstadt, Solln und Freimann kennen – Studienkollegen wohnten dort. Nach dem Studium arbeitete ich in Ismaning – wieder was neues zu entdecken, und immer noch pendelte ich per Zug und Auto von Augsburg. Als dann P. auch einen Job in München annahm, auch im Osten der Stadt, machten wir uns auf Wohnungssuche. Ohne große Einschränkungen in der Stadtteilfrage, mit Präferenzen für den Norden, Osten oder Mitte Münchens. Wir befanden uns damals in der IT-Blase, alle Firmen siedelten sich entlang der S8 zum Flughafen an, also wollten auch wir dort irgendwo sesshaft werden. Wir waren ja beide IT-ler.

Über die Wohnungssuche lasse ich mich jetzt mal nicht aus, obwohl die damals einfacher aber trotzdem nervend war. Und so fanden wir schließlich unsere Wohnung in Denning. Denning? Kannte ich nicht. Denning schreibt man auch in keiner Immobilienanzeige. Man schreibt Bogenhausen, denn Denning gehört verwaltungsgemäß zu Bogenhausen und das klingt besser. Denning liegt östlich des Mittleren Rings, Richtung Daglfing. Das kennt wiederum jeder. Die Alten kennen Denning, Denning ist alt, wie ein kleines Dorf in der Stadt. Einen Bauernhof findet man nicht mehr, aber würde einer auftauchen, würde es wohl keinen wundern.

Es ist hier so unaufgeregt, so normal, eine gute Mischung durch alle Bevölkerungsschichten. Alt, jung, mit Geld, ohne, Wohnblöcke, Einfamilienhäuser, Sozialwohnungen. Inzwischen kommen auch ein paar Luxusvillen hinzu. Es gibt zwei Schulen, mehrere Kindergärten; es gibt noch eine echte Drogerie, die auch noch Kurzwaren führt, ein Bekleidungsgeschäft vor allem mit Altherren-Schlafanzügen und praktischer Unterwäsche, den von allen geliebten, aber sehr teuren „Mächtlinger“, ein Wir-haben-alles-Geschäft von einzelnen Schrauben über Gardinenstangen bis zu Le-Creuset-Töpfen, Müllbeuteln, und und und. Vor allem in der Umzugszeit ein wahrer Segen. Man kann hier ordentliches Gemüse kaufen (die Preise übersteigen aber lässig „Käfer“-Niveau) und einen Rewe- und Bio-Markt gibt es auch. Alles für die Not vorhanden. Bei den Restaurants ist es eher mau, das sehr gemochte „Casale“, ein etwas feinerer Italiener, ist leider nicht mehr da.

Aber insgesamt herrscht wenig Fluktuation – bei Bevölkerung, Geschäften – man kennt sich über die Jahre.

Von uns sehr geliebt, der Zamilapark, ein im Süden von Denning angrenzender kleiner Park, den wir im Sommer oft für die abendliche, kleine Spazierrunde nutzen und der auch von Fußballspielern, Kindern, Joggern und Fahrradlern gut frequentiert wird.
Die S8 zum Flughafen (in 20 Minuten) und die U4 in die Innenstadt (in 10 Minuten) sind praktisch und wir nutzen sie oft. Nicht nur zur Wiesn-Zeit, wenn wir unsere direkte Verbindung auf die Festwiese sehr lieben. Der Arabellapark mit Kino und einer wunderbaren Hotelbar im Westin sind mit einem halbstündigen Spaziergang nicht weit entfernt – zur Not hilft der Bus mit drei Stationen aus.

Nein, Denning ist kein Schickimicki-Stadtteil, es ist wenig los, aber die Ruhe, die „normale“ Umgebung und die Nähe zur Stadt sind genau das, was wir mögen. (Und sollten wir ggf. umziehen, dann würden wir dieses Mal mit Fokus „Denning“ loslaufen. 🙂 )

Dieser Bericht entstand nach einem „Stadtteilbericht-Aufruf“ in Hamburg, der schließlich über Helga nach München schwappte. Neuhausen gleich zweimal, Schwabing West, Fürstenried, Obersendling, Neuperlach, Ludwigsvorstadt … .

Written by Nathalie

24/11/2012 at 11:03

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20. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Es ist mir unangenehm, wenn ich mich selbst im Fernsehen, im Film oder selbst auf privat gedrehten Videos sehe. Fernsehen kam zwei Mal vor – ich habe es mir nie im Nachhinein angesehen, auch wenn eine DVD davon zuhause liegt. In einem Dokumentarfilm erscheine ich jetzt das erste Mal – auch wenn ich nicht interviewt werde, bin ich immer wieder zu sehen. Dabei wurde ein berufliches Projekt begleitet und dokumentiert, bei dem ich in der Organisation eine nicht unwesentliche Rolle gespielt habe. Und so ist es eben auch ganz normal, daß ich auftauche. Immer mit hochrotem Kopf, denn es war während der Filmaufnahmen meist über 40°C im Schatten „warm“, nicht besonders „gepflegt“ bei der Hitze, jedenfalls nicht nach meinem Standard. Und ich mußte mir das ganze Elend heute auch noch in ganzer Länge – gut eine Stunde – ansehen, zusammen mit dem Kunden.
    Aber ich komme im Abspann vor, das mag ich. Sogar mit einem Bezug auf „Social Media“. Das gefällt mir. Fällt aber nur keinem auf – außer mir, denn ich bin ein Abspannschauer.
    Und … es gibt noch einen zweiten Film über dieses Projekt, der nächsten Monat fertig wird. Ich befürchte, auch dabei werde ich dem Schicksal der Selbstbetrachtung nicht entgehen.
  • Berge von Wäsche gewaschen und getrocknet. Warum haben wir als Zwei-Personen-Haushalt so viel Wäsche? (rhetorisch)
  • Ein neues Bügeleisen gekauft. Früher hielt das Bügeleisen ewig. Von Rowenta. So wie die Waschmaschine von Miele sein muß. Man betrieb das Bügeleisen mit destilliertem Wasser. Man machte keine Experimente mit Trocknerwasser oder Wasserfilterwasser oder gar Leitungswasser.
    (Innerhalb kurzer Zeit mit Wasserfilter-Wasser das Bügeleisen lahmgelegt. Steige wieder um auf „Nur-Trocknerwasser“-Antrieb.)
  • Ein berufliches Angebot bekommen, das mich doch etwas sprachlos gemacht hat. Werde berichten, muß es erst mal sacken lassen.

Written by Nathalie

20/11/2012 at 21:00

19. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Graues Wetter, grauer kalter Tag.
  • Vormittags habe ich konzeptionell an meiner „Eigenwerbung“ gearbeitet. Den handgeschriebenen Brief, den ich immer mitsende, umgeschrieben, stark gekürzt, wieder verlängert, wieder gekürzt. Jetzt paßt der Text auf eine „Compliment Card“, hat aber noch genug Länge, damit meine Handschrift gut herauskommt und Eindruck macht – ein Faktor, den ich inzwischen nach diversen Rückmeldungen sehr ernst nehme. Aber ich brauche nicht mehr so viel Zeit wie früher – bin zufrieden.
  • Und nachmittags viel Klein-Klein erledigt. Berufliches und privates.

Written by Nathalie

19/11/2012 at 20:22

16. – 18. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Ein Kunde, wie immer chaotisch und immer 5 vor 12 (eigentlich schon 5 nach 12) mit seinen Terminen und Aufgaben für mich unterwegs, möchte über das Wochenende ein kleines Projekt durchgezogen haben. Das würde nur gehen, wenn ich zwei private Termine – eine Wein-Verkostung und das Mittagessen mit meinen Eltern am Sonntag – streichen würde. Da ich aber nicht immer der 100% Dienstleister bin, hatte ich beschlossen, nur gut 75% des Projekts am Wochenende zu erledigen, die restliche Zeit würde ich am Montagvormittag freiräumen. Das sollte reichen. Aber während des gesamten Gesprächs am Freitag im Kopf nur Termine hin- und hergeschoben. Auf dem Heimweg auch noch in Hektik die Materialien besorgt und den Großmarkteinkauf auf kommende Woche verschoben. Der Kunde wollte sich Samstag um 9.30 Uhr mit den fehlenden aber unbedingt benötigten Informationen für das Projekt bei mir melden. Sicher. Ganz sicher.
  • Es kam, wie es kommen mußte. Kein Anruf, keine Information. Gut, daß ich nichts (außer dem Einkauf) verschoben hatte. Auch wenn ich das schon kenne, ein klein bißchen ärgern tut’s mich trotzdem.
  • Deshalb Samstag Einkäufe, Kochen für die Freunde, die dem veganen Menü ihrer Tochter entgehen wollten, ein vergnüglicher Abend.
  • Sonntag Mittagessen in einer Dorfwirtschaft zwischen München und Augsburg mit den Eltern und der Schwiema. Auch vergnüglich. Dem Wirt einen Amaro ausgegeben als „Korkgeld“, weil Papa unbedingt den sizilianischen Magenbitter (Mitbringsel aus dem Urlaub) ausprobieren wollte.

Written by Nathalie

19/11/2012 at 15:11

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14. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Der Anruf von guten Freunden, die sich für Samstagabend zum Essen einladen. Ihre Tochter kocht an diesem Tag zuhause vegan – auch mit Freunden. Sie hätten dort gerne bleiben können … wollten aber nicht. 🙂
  • Die Gedanken an eine ehemals gute Freundin, die am 14. November Geburtstag hat. Sie hatte ich im Studium kennengelernt. Wir haben viel zusammen gelernt und unternommen. Aber ihr Liebesleben war chaotisch und ihre Gesundheit nicht die Beste. Und das alles hörte ich mir gerne an, oft, täglich, stundenlang, immer. Ich half ihr nach dem Studium bei der Jobsuche und rettete ihr auch mal den Job, als ihr Arbeitgeber sie vertraglich über den Tisch ziehen wollte. Gut 15 Jahre ging das gut. Bis zu dem Abend, als es mir mal sehr schlecht ging und ich ein Ohr zum Zuhören brauchte. Sie rief an, erzählte mir ihre Probleme und als ich sagte, heute bräuchte ich ein Ohr, sagte sie, sie hätte keine Zeit. Danach rief ich nicht mehr an und ging auch die nächsten drei Mal nicht an den Apparat, als sie es probierte. Sie versuchte es nur diese drei Mal. Seit diesem Zeitpunkt ist Funkstille, seit gut 9 Jahren. Aber an ihren Geburtstag erinnere ich mich weiterhin.

Written by Nathalie

15/11/2012 at 08:44

13. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Ein vergnügliches Geschäftsessen mit Bankern, die die Bank gewechselt haben. Eigentlich wollten sie mir wohl die neue Bank vorstellen, aber da sich meist nicht viel ändert, haben wir uns über alles andere unterhalten. Auch wenn wir momentan keine (indirekte) Geschäftsbeziehung haben, gehen – glaube ich – beide Seiten gerne miteinander essen.
  • Ein Termin bei der sehr geschätzten Krankengymnastin, die mich gleich zweimal „zur Brust nahm“. Ich erzählte ihr von den starken Leistenschmerzen nach den Bergab-Wanderungen auf Sizilien. Bei meinen hypermotorischen Bewegungsapparat (das extreme Gegenteil von dem, was so die meisten haben) geht dies nicht ohne Stöcke. „Nie mehr ohne Stöcke bergab.“ Ok, verstanden.
    Und dann hatte ich mich vor dem Termin nicht umgezogen und trug noch Schuhe mit ca. 4 cm Absatz. „Die Schuhe sind zu hoch. Mindestens 4 cm.“ 🙂

Written by Nathalie

14/11/2012 at 09:16

3. – 11. November 2012 – was vom Urlaub übrig bleibt …

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Wir haben etwas gemacht, was wir eigentlich aus vor allem ökologischen Gründen normalerweise nicht machen. Wir sind für eine Woche in den Urlaub geflogen. Ohne große Planung. Nach zwei aus verschiedenen Gründen nicht stattgefundenen Urlaubsreisen in diesem Jahr, war einfach noch ein bißchen Wärme und Ruhe notwendig. Die Wahl fiel auf eine Woche Taormina – Sonne, gutes Essen und etwas Kultur. Das ist daraus in aller Kürze geworden:

3. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Ein Flug über die Alpen nach Catania, der wieder mal viel ruhiger war, als die Flugangst befürchten ließ.
  • Ein Mittagessen im Autogrill am Flughafen (warten auf den Überlandbus), das wieder zeigt, daß die Italiener selbst in solchen Selbstbedienungsbuffets mehr von Gastronomie und Essen verstehen. Hier 8 verschiedene Rotweine in 375 ml Flaschen, frischer Salat und Obstsalat, gutes Brot, frische Nudeln, verschiedenste Saucen, regionale Gerichte und Zutaten.
  • Ein sehr ansprechendes Hotel in Taormina mit gutem WLAN.
  • Ein Abendspaziergang durch die Fußgängerzone von Taormina. Sehr nett, sehr lebhaft, sehr italienisch. Gefällt.
  • Eine erste Pizza als Abendessen, im Freien – am 3. November.

4. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Morgens die Fensterläden öffnen und auf das Meer schauen. Ein Traum.
  • Besichtigung des Teatro Greco, das von den Römern ist. Ein riesiges Theater, viel größer als auf den bekannten Fotos zu erahnen ist. Wenige Touristen. 24°C. Strahlend blauer Himmel
  • Ein Aperitiv in der Sonne zwischen plappernden Italienerinnen.
  • Ein exzellentes Mittagessen auf einer kleinen Piazetta. 10 Meter vom Trubel entfernt, und schon idyllisch ruhig. Eines von vielen Muschelgerichten, die diese Woche folgen werden. Von der ersten Flasche Wein schon leicht betüdelt.
  • Buch und Strickzeug auf dem Balkon.

5. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Morgens die Fensterläden öffnen und auf das Meer schauen. Ein Traum. 🙂
  • Eine fast angstfreie Seilbahnfahrt ans Meer – das wird ja noch mit mir.
  • Ein völlig entschleunigter Tag mit einem Vormittag am Strand mit Blick aufs Meer, einem wunderbaren Fischmittagessen, einem Abendspaziergang und einer Stunde abends um 9 bei milden Temperaturen auf der Terrasse.
  • Ich bin stolz auf uns, keine Hektik, viel Ruhe.

6. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Ein Ausflug mit dem Überlandbus ins Hinterland. Zurück zu Fuß, davon gute 300 Höhenmeter bergab – das geht doch aufs Kreuz und in die Leisten.
  • Ein Bergdorf, in dem uns dauernd die Einheimischen den Weg zum Dom wiesen, den wir eigentlich erst am Ende unseres „Durchschlendern und Umschauen“ besichtigen wollten. Dann doch schon vorher den Weg dorthin eingeschlagen. Und: er hatte zu.
  • Ein sehr gutes Mittagessen, wieder mit Muscheln und Fisch.
  • Ruhe
  • Abendspaziergang

7. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Den Ausflug nach Catania verschoben, denn es nieselte leicht. Dafür riesigen Spaziergang (schon wieder) runter ans Meer gemacht und ins Zentrum von Giardini Naxos gemacht. Kein tolles Ausflugsziel. Aber ein gutes Fischrestaurant gefunden.
  • Danach viel Ruhe – und beschlossen, für die nächsten drei Tage einen Mietwagen zu buchen, um nach Siracusa, um den Ätna und schließlich zum Catania Flughafen zu kommen. So kurzfristig gestaltete sich die Bereitstellung in Taormina als schwierig. Deshalb beschlossen, den Wagen am nächsten Tag nach unserem Catania-Besuch gleich am Flughafen abzuholen.

8. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt mit dem Überlandbus nach Catania.
  • Ein Weg im Zentrum vom Busbahnhof zum Dom. Beängstigend. Und mich verängstigt in italienischen Städten eigentlich nicht viel. Vor allem nicht tagsüber.
  • Ein Fischmarkt und ein normaler Lebensmittelmarkt, der immer wieder, jedes Mal die Frage aufdrängt, warum es so etwas in dieser Frische und Qualität nicht bei uns gibt.
  • Ein Besuch im Dom, ein Aperitiv auf dem Domplatz, ein Spaziergang durch die Gassen von Catania, einer Stadt, mit der wir nicht warm wurden.
  • Ein Mittagessen in … ja, in einem Fischrestaurant.
  • Abholung unseres Mietautos am Flughafen.

9. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt nach Siracusa.
  • Der Besuch des dortigen archäologischen Geländes. Sehr, sehr wenige Besucher bei idealen Besichtigungstemperaturen, so um die 22°C.
  • Ein Spaziergang durch den historischen Teil von Siracusa auf Ortigia, der vorgelagerten kleinen Insel. Erste Einkäufe von Olivenöl und Honig. Es sollten an den nächsten Tagen insgesamt gut 14 kg zusätzliches Gepäck hinzukommen, fast nur Lebensmittel.
  • Ein ruhiger Abend auf dem Zimmer.

10. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt rund um den Ätna. Beginnend richtig in Zafferano d’Etna, dann im Uhrzeigersinn um den Vulkan, der während des Urlaubs die ganze Zeit rauchte, aber nicht spukte. (War mit ganz recht.)
  • Normale italienische Städtchen und Dörfer mit normalem Leben. Gerade Taormina ist zwar wunderschön, aber sehr herausgeputzt und das normale italienische Leben pulsiert nur bedingt. Hier auf dieser Runde wurde es wieder authentisch.
  • Aperitiv in Adrano, Einkäufe von Öl und Pistazien bei Bronte.
  • Ein abendlicher Spaziergang durch Taormina, um noch ein paar Mitbringsel zu besorgen.

11. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Packen. Problematisch. 12 kg zusätzliches Gepäck wollen untergebracht werden. Die Reisetaschen hatten schon bei Beginn 19 und 20 kg. Also raus aus den Taschen, rein ins Handgepäck. Olivenöl und Gläser gut verpackt in der Mitte gepolstert unterbringen. Am Flughafen hatten die Taschen bei erlaubten 23 kg dann schließlich 22,8 und 22,9 kg.
  • Unterwegs zum Flughafen noch schnell 2 kg Orangen gekauft. Damit die Notebook-Tasche ausgekleidet.
  • Ein nerviger Abflug. Es zog sich. Die Startbahn des Flughafen Catania wurde renoviert. So wurden wir nach dem Einchecken in versiegelten Bussen zur US Air Base Sigonella gebracht. Vom Check in bis zum Abflug vergingen drei Stunden. Macht meine Flugangst nicht besser. Der Flug war ok, wobei der Service in der Air Berlin Maschine hin und zurück zu Wünschen übrig ließ.
  • Trotz wunderbarem Urlaub wieder gern zuhause angekommen.

Written by Nathalie

04/11/2012 at 22:31

Veröffentlicht in ... um München herum, Urlaub

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