Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

Online im Hotel

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WLAN im Hotel? Inzwischen ein Muß für uns im Ausland, am liebsten 24 Stunden gratis. Aber nicht immer hält das WLAN, was es verspricht. Da sitze ich schon mal im Schlafanzug nachts in Treppenhäusern, weil das WLAN nicht bis ins Zimmer unterm Dach reicht oder die Geschwindigkeiten sind schlimmer als früher mit dem 1400 Baud Modem.
Also bin ich immer ein bißchen skeptisch.

Das kürzlich für einen Italienurlaub ausgesuchte Hotel versprach auf seiner Webseite „schnelles Internet in allen Räumen rund um die Uhr und kostenlos“. Eine kurze Anfrage am Tag vor der Ankunft, ob denn das MacBook in den Zimmersafe passen würde, wurde mit Nein beantwortet. Also „nur“ Netbook, iPad und 2 Wischphones eingepackt.

Bei Ankunft im Hotel entschuldigt sich die nette Empfangsdame gleich für den zu kleinen Safe und zeigte uns den PC für die Gäste in der Lobby, da Sie annahm, daß wir nun PC-los angereist wären.
Sie war danach gleich das erste Mal sprachlos, als wir drei (vier war mir dann doch zu peinlich) Zugangscodes für das Hotelnetz wollten. Und das zweite Mal war sie sprachlos, als ich entsetzt protestierte, als ich hörte, daß der Code „nur 12 Stunden“ gültig war. 12 Stunden! :-)) Wir einigten uns aber danach sehr schnell darauf, daß wir nach Ablauf der jeweils 12 Stunden sofort und ohne Probleme einen neuen Code bekommen würden. Kostenlos.

Ich glaube, sie hielt uns für völlig gaga. :-))
(Die 12 Stunden waren aber überhaupt kein Problem, weil die Zeit nur rennt, wenn man tatsächlich aktiv im Netz ist. Und: das Netz war super schnell.)

Written by Nathalie

04/11/2012 um 21:55

Veröffentlicht in ... um München herum, Dinge des Lebens

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2 Antworten

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  1. Wobei leider das gratis Wifi Angebot in Deutschland & Europa weiterhin eher eine Seltenheit ist. Da war Lhasa (im 3. Stock schnelles wifi) und Nepal eine positive Erfahrung. Jede Unterkunft, fast jedes Cafe & Restaurant hatte den wifi Zugang.

    Tina

    04/11/2012 at 22:38

  2. In D, A, CH scheinen viele Hotels noch an alten Knebelverträgen der Provider zu hängen; dennoch finde ich die Apothekenpreise für Wifi meist unverschämt, erst recht bei Tophotels, wenn man dann noch sieht dass Budgethotels wie Ibis/etap sowas selbstverständlich anbieten…

    Bei unserem kürzlichen USA-Trip war freies WLAN natürlich mit ein Argument für Buchungen; im Prinzip hatten alle WLAN, mal mehr, mal weniger gut, auf umständliche Halbtages- oder Tagescodes mussten wir nur einmal zurückgreifen. In einem Hotel hiess es, WLAN sei nur für 1 Device kostenfrei 8).

    Aus Asien kenn ich alle Varianten, bezahltes (meist eher in Luxusherbergen) und kostenloses Wifi, langsames (normal) und schnelles (Großstadt) Wifi. Ich las in irgendeinem Reisetipps-Blog, man solle doch die Devices zu Hause lasen und sich lieber auf die ‚experience‘ des Neuen einlassen, aber wenn ich überlege wie viele Flüge und Hotels, Tickets usw, ich schon online gebucht habe, wie viele kurzfristig hilfreiche Infos (bis hin zum Online-Checkin) ich gefunden habe – und wie viele Jetlagnächte ich dank Wifi gut überbrückt habe, halte ich das eigentlich für überhaupt keinen guten Plan.

    Jedenfalls reisen wir eigentlich auch mit zwei Wischphones, plus zuletzt 1 Tablet und 1 Notebook, das nächste mal 1 Tablet und ein Macbook, ich kann dich also voll verstehen😉

    Foodfreak

    07/11/2012 at 13:52


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