Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

3. – 11. November 2012 – was vom Urlaub übrig bleibt …

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Wir haben etwas gemacht, was wir eigentlich aus vor allem ökologischen Gründen normalerweise nicht machen. Wir sind für eine Woche in den Urlaub geflogen. Ohne große Planung. Nach zwei aus verschiedenen Gründen nicht stattgefundenen Urlaubsreisen in diesem Jahr, war einfach noch ein bißchen Wärme und Ruhe notwendig. Die Wahl fiel auf eine Woche Taormina – Sonne, gutes Essen und etwas Kultur. Das ist daraus in aller Kürze geworden:

3. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Ein Flug über die Alpen nach Catania, der wieder mal viel ruhiger war, als die Flugangst befürchten ließ.
  • Ein Mittagessen im Autogrill am Flughafen (warten auf den Überlandbus), das wieder zeigt, daß die Italiener selbst in solchen Selbstbedienungsbuffets mehr von Gastronomie und Essen verstehen. Hier 8 verschiedene Rotweine in 375 ml Flaschen, frischer Salat und Obstsalat, gutes Brot, frische Nudeln, verschiedenste Saucen, regionale Gerichte und Zutaten.
  • Ein sehr ansprechendes Hotel in Taormina mit gutem WLAN.
  • Ein Abendspaziergang durch die Fußgängerzone von Taormina. Sehr nett, sehr lebhaft, sehr italienisch. Gefällt.
  • Eine erste Pizza als Abendessen, im Freien – am 3. November.

4. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Morgens die Fensterläden öffnen und auf das Meer schauen. Ein Traum.
  • Besichtigung des Teatro Greco, das von den Römern ist. Ein riesiges Theater, viel größer als auf den bekannten Fotos zu erahnen ist. Wenige Touristen. 24°C. Strahlend blauer Himmel
  • Ein Aperitiv in der Sonne zwischen plappernden Italienerinnen.
  • Ein exzellentes Mittagessen auf einer kleinen Piazetta. 10 Meter vom Trubel entfernt, und schon idyllisch ruhig. Eines von vielen Muschelgerichten, die diese Woche folgen werden. Von der ersten Flasche Wein schon leicht betüdelt.
  • Buch und Strickzeug auf dem Balkon.

5. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Morgens die Fensterläden öffnen und auf das Meer schauen. Ein Traum.🙂
  • Eine fast angstfreie Seilbahnfahrt ans Meer – das wird ja noch mit mir.
  • Ein völlig entschleunigter Tag mit einem Vormittag am Strand mit Blick aufs Meer, einem wunderbaren Fischmittagessen, einem Abendspaziergang und einer Stunde abends um 9 bei milden Temperaturen auf der Terrasse.
  • Ich bin stolz auf uns, keine Hektik, viel Ruhe.

6. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Ein Ausflug mit dem Überlandbus ins Hinterland. Zurück zu Fuß, davon gute 300 Höhenmeter bergab – das geht doch aufs Kreuz und in die Leisten.
  • Ein Bergdorf, in dem uns dauernd die Einheimischen den Weg zum Dom wiesen, den wir eigentlich erst am Ende unseres „Durchschlendern und Umschauen“ besichtigen wollten. Dann doch schon vorher den Weg dorthin eingeschlagen. Und: er hatte zu.
  • Ein sehr gutes Mittagessen, wieder mit Muscheln und Fisch.
  • Ruhe
  • Abendspaziergang

7. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Den Ausflug nach Catania verschoben, denn es nieselte leicht. Dafür riesigen Spaziergang (schon wieder) runter ans Meer gemacht und ins Zentrum von Giardini Naxos gemacht. Kein tolles Ausflugsziel. Aber ein gutes Fischrestaurant gefunden.
  • Danach viel Ruhe – und beschlossen, für die nächsten drei Tage einen Mietwagen zu buchen, um nach Siracusa, um den Ätna und schließlich zum Catania Flughafen zu kommen. So kurzfristig gestaltete sich die Bereitstellung in Taormina als schwierig. Deshalb beschlossen, den Wagen am nächsten Tag nach unserem Catania-Besuch gleich am Flughafen abzuholen.

8. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt mit dem Überlandbus nach Catania.
  • Ein Weg im Zentrum vom Busbahnhof zum Dom. Beängstigend. Und mich verängstigt in italienischen Städten eigentlich nicht viel. Vor allem nicht tagsüber.
  • Ein Fischmarkt und ein normaler Lebensmittelmarkt, der immer wieder, jedes Mal die Frage aufdrängt, warum es so etwas in dieser Frische und Qualität nicht bei uns gibt.
  • Ein Besuch im Dom, ein Aperitiv auf dem Domplatz, ein Spaziergang durch die Gassen von Catania, einer Stadt, mit der wir nicht warm wurden.
  • Ein Mittagessen in … ja, in einem Fischrestaurant.
  • Abholung unseres Mietautos am Flughafen.

9. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt nach Siracusa.
  • Der Besuch des dortigen archäologischen Geländes. Sehr, sehr wenige Besucher bei idealen Besichtigungstemperaturen, so um die 22°C.
  • Ein Spaziergang durch den historischen Teil von Siracusa auf Ortigia, der vorgelagerten kleinen Insel. Erste Einkäufe von Olivenöl und Honig. Es sollten an den nächsten Tagen insgesamt gut 14 kg zusätzliches Gepäck hinzukommen, fast nur Lebensmittel.
  • Ein ruhiger Abend auf dem Zimmer.

10. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Fahrt rund um den Ätna. Beginnend richtig in Zafferano d’Etna, dann im Uhrzeigersinn um den Vulkan, der während des Urlaubs die ganze Zeit rauchte, aber nicht spukte. (War mit ganz recht.)
  • Normale italienische Städtchen und Dörfer mit normalem Leben. Gerade Taormina ist zwar wunderschön, aber sehr herausgeputzt und das normale italienische Leben pulsiert nur bedingt. Hier auf dieser Runde wurde es wieder authentisch.
  • Aperitiv in Adrano, Einkäufe von Öl und Pistazien bei Bronte.
  • Ein abendlicher Spaziergang durch Taormina, um noch ein paar Mitbringsel zu besorgen.

11. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Packen. Problematisch. 12 kg zusätzliches Gepäck wollen untergebracht werden. Die Reisetaschen hatten schon bei Beginn 19 und 20 kg. Also raus aus den Taschen, rein ins Handgepäck. Olivenöl und Gläser gut verpackt in der Mitte gepolstert unterbringen. Am Flughafen hatten die Taschen bei erlaubten 23 kg dann schließlich 22,8 und 22,9 kg.
  • Unterwegs zum Flughafen noch schnell 2 kg Orangen gekauft. Damit die Notebook-Tasche ausgekleidet.
  • Ein nerviger Abflug. Es zog sich. Die Startbahn des Flughafen Catania wurde renoviert. So wurden wir nach dem Einchecken in versiegelten Bussen zur US Air Base Sigonella gebracht. Vom Check in bis zum Abflug vergingen drei Stunden. Macht meine Flugangst nicht besser. Der Flug war ok, wobei der Service in der Air Berlin Maschine hin und zurück zu Wünschen übrig ließ.
  • Trotz wunderbarem Urlaub wieder gern zuhause angekommen.

Written by Nathalie

04/11/2012 um 22:31

Veröffentlicht in ... um München herum, Urlaub

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2 Antworten

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  1. Klingt nach einem sehr gelungenen Trip🙂 Freut mich dass es euch so gut ergangen ist – über die Orangennummer habe ich auf Twitter sehr schmunzeln müssen :))

    Foodfreak

    14/11/2012 at 11:59

    • Im Nachhinein haben wir uns geärgert, die Notebook-Tasche nicht noch voller mit Orangen gemacht zu haben.😉

      Nathalie

      14/11/2012 at 21:19


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