Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

Archive for Januar 2013

29. Januar 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

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… ist manchmal Klarheit:

130129 Klarheit

130129 Klarheit 2

 

 

 

 

 

Ich werde sehen.

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Written by Nathalie

30/01/2013 at 09:01

Macht es!

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Eine halbe Nacht und einen halben Tag war ich fassungslos, ärgerlich, traurig, schockiert, überrascht, dann langsam irritiert, skeptisch bzgl. meiner Timeline, bzgl. des Hashtags #aufschrei.

Einen halben Tag rang ich mit mir. Sollte ich einen Tweet schreiben? Sollte ich keinen schreiben? Darf ich in Frage stellen, wie sich eine Masse von Frauen verhält, wie sie es empfinden? Darf ich das? Weil: verstehen kann ich alles, was sie schreiben. Und ich finde es richtig und gut, daß es gesagt wird.
Aber: Das ist nicht neu. Machen wir uns nichts vor. Wir wissen es alle, daß es passiert. Wer das verdrängt, wird es meist auch weiter verdrängen.

Und ja, sagt es, schreit es – aber MACHT WAS.
Sonst wird aus dem Hashtag #aufschrei eine wunderbare Aktion, die wieder einschläft wie #609060. Zwischendurch wird noch jemand bei Twitter aufschreien, aber das war’s. Also MACHT WAS.
Und ja, es gibt Frauen, die nicht die Kraft und nicht das Selbstbewußtsein haben, sich zu wehren und für die man kämpfen muß. Aber ich habe nicht das Gefühl, daß meine Timeline zum großen Teil aus diesen Frauen besteht.
Und ja, es ist nicht die Schuld der Frauen, daß sie vergewaltigt werden.
Und ja, der Täter hat Schuld, nicht das Opfer.

Aber nur einfach zu sagen, der Täter ist schuld, er muß aufhören, ist leider zu einfach. Wo leben wir? Wir leben nicht in einer heilen Welt. Hier wird geboren und gestorben. Wir werden geschlagen oder gelobt. Wir werden befördert oder auch nicht. Wir werden verlassen oder verlieben uns.
Wer auch immer wird nicht einfach nur sagen „Du armes, armes Hascherl, ich bin jetzt ganz brav, ich schau Dich nicht mehr an, ich grapsch‘ Dich nicht mehr an.“

Mädels – uns wird nichts in den Schoß gelegt, wir mußten und müssen dafür kämpfen. Ob im Beruf oder in der Partnerschaft. Ob mit Freunden oder dem Chef. Das ist nicht bequem und es ist nicht gerecht.

Und genau deshalb, wehrt Euch, gebt Euren Kindern Selbstbewußtsein (ja, beiden Geschlechtern), erzieht sie mit Respekt für alle Unterschiede, die uns Menschen auszeichnen, klagt an, sprecht mit jungen Leuten, gebt Richtung, gebt Sicherheit, seid mutig (auch wenn es vielleicht heißt, ggf. in der Auseinandersetzung zu verlieren), sprecht es an (aber eben nicht nur auf Twitter).
Und ja, es ist schwer, es kostet Kraft, es benötigt Überwindung, es ist manchmal auch unvernünftig, aber

MACHT ES!

Written by Nathalie

25/01/2013 at 15:01

Veröffentlicht in Im weiten WWW, Warum

Bettgeschichten … für Frau Wortschnittchen

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Frau Wortschnittchen ist neugierig und möchte wissen, wie ihre Leser schlafen bzw. liegen und sich zudecken, so als Pärchen. Und wie auch in ihren Kommentaren schon sichtbar, machen scheinbar alle Paare eine Entwicklung durch. Auch wir.

Angefangen haben wir mit einer 1,40 m * 2,00 m Matratze, die P. mit in die gemeinsame Wohnung brachte. Eine Art Futton. Hart. Puhhh. Wir wurden älter. Mir tat langsam aber sicher morgens der Rücken weh beim Aufstehen. Er verneinte das vehement. Ein tolles Bett, immer noch, sagte er.

Aber irgendwann begaben wir uns auf Matratzen-Suche und lagen Probe. Samstags in Möbelgeschäften und Matratzengeschäften, in noblen Einrichtungshäusern und in Wasserbetten-Studios. Hat man nämlich drei, vier Matratzen ausprobiert, sind danach alle gleich. Man muß wieder warten und am nächsten Wochenende wieder neues probieren. Von „Probeliegung“ zu „Probeliegung“ wurden wir „weicher“ und wir wanderten von Wasserbett über Tempur zu Kaltschaum. Und schlugen bei Kaltschaum zu. Jetzt liegen wir seit 11 Jahren auf zwei Matratzen, insgesamt 1,80 m * 2,00 m. Im Winter haben wir zwei Federbetten, im Sommer liegen wir unter Leintuch und Tagesdecke, d.h. eine Zudecke. Das funktioniert, nach wochenlangen Kämpfen immer wieder im Italien-Urlaub, inzwischen ohne Probleme. Wir möchten es nicht mehr missen.

Bald steht ein Neukauf an. Da wir wieder ein Stückchen älter geworden sind, denken wir über Lattenroste nach, (elektrisch) verstellbar. 😉

Written by Nathalie

04/01/2013 at 16:21

Veröffentlicht in Dinge des Lebens, Familiäres

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2. Januar 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Warum bin ich in letzter Zeit verwirrt und verunsichert beim Gebrauch der Wörter „wie“ und „als“? Also suche ich mir ganz brav die grammatikalische Grundlagen dafür heraus:
    „Wenn etwas gleich ist, benutzen wir das Wort WIE.“
    (Das Adjektiv ist in der Grundform.)
    „Ist etwas unterschiedlich, benutzen wir das Wort ALS.“
    (Das Adjektiv ist in der 1. Steigerungsform.)
    Und wer noch ein bißchen üben will, findet hier ein Übungsblatt für die dritte Klasse Grundschule. Wie peinlich.  (Neigt der Bayer eher zum Gebrauch des Wörtchens WIE in der Umgangssprache?)
  • Seit ich vor einigen Jahren wirklich gelitten habe, weil ich einige Belege und Buchungen für meine Steuererklärung (selbständig) nicht mehr erklären/zuordnen/finden konnte (und es war nur knapp ein Jahr vergangen), traf dann doch der Weisheit „Lernen durch Leiden“ zu. Seit damals schreibe ich die letzten Rechnungen und buche Dezember-Belege meist an Silvester, checke die Jahresbuchungen auf Plausibilität, versende die Elster-Umsatzsteuervoranmeldung für Dezember und schicke meinem Steuerberater die Jahresdaten. Dann fehlen nur noch das Fahrtenbuch (ICH HASSE ES) und die Bank-Bescheinigung. Als das habe ich dieses Jahr mit zwei Tagen Verspätung erledigt – heute.

Written by Nathalie

03/01/2013 at 00:23

Literaturtip? – Nummer 3

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Ich suchte eine leichte Lektüre – zum Lesen abends im Bett auf der Kindle-Anwendung des iPhones. Müdigkeit, die wenigen Minuten und das kleine Display lassen keine große Literatur für diese Momente zu.

Aus welchen Gründen auch immer habe ich mich für

Manchmal muss es eben Mord sein: Ein Büro-Krimi
Frida Mey
Aufbau Taschenbuch

entschieden. Schlechte Wahl, sehr schlechte Wahl: Ein wirklich schlechter Krimi ohne Spannung, vorhersehbar, seicht, 100 Mini-Stränge, von denen nur ein paar zu Ende gebracht werden, eine Sprache wie in einem Groschenroman.

Nicht kaufen, nicht laden!

Written by Nathalie

02/01/2013 at 09:32

Veröffentlicht in Literaturtip?

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1. Januar 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Langsam wird hier das Krankenlager wieder aufgehoben und meine Eltern sind zur nachträglichen Bescherung angereist.
  • Mittagessen im Spatenhaus an der Oper mit Touri-Ausblick – immer wieder gut, und ein Spaziergang durch die Stadt. Die Stadt war voller Touristen, viel französisch und russisch war zu hören.

Blick Spatenhaus

  • Nach dem Lesen des Spreeblick-Posts gedacht: Ja. Genau. Und der Vorsatz mehr zu bloggen, im Erst- und im Zweitblog. Und eben auch auf den Blogs der anderen zu kommentieren und nicht nur schnell einen Tweet hinzutippen als Kommentar. Der bleibt nicht, der ist weg. Und eben auch interessante Links hier festzuhalten – und eben nicht nur in einem Tweet. Und weil man gute Vorsätze umsetzen sollte, fange ich gleich damit an.
  • Sehr geschmunzelt beim Lesen: Percantas Sohn sieht das erste Mal gestern Dinner for One und sie hält seine Kommentare dazu fest. Schön, der Film läuft parallel ohne jegliche Probleme vor meinem geistigen Auge ab.

Written by Nathalie

01/01/2013 at 20:16

Und wieder geht’s los …

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… in ein neues Jahr, eigentlich nur ein neuer Monat, eigentlich nur ein neuer Tag. Aber trotzdem: ein Neuanfang.

Euch allen ein wunderbares Jahr 2013 mit ganz viel Gesundheit, Glück und Liebe.

Laßt es Euch gut gehen und vergeßt das Leben nicht. 

Mohn

Written by Nathalie

01/01/2013 at 00:10

Veröffentlicht in Dinge des Lebens

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