Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

Hausschuhe

with 2 comments

Ich bin zuhause ein Barfußgeher oder im Winter ein Sockengeher. Schon immer. Bei meinen Eltern und auch jetzt. Hausschuhe mochte ich nie besonders gerne, höchstens im Winter bei großer Kälte. Dann waren das aber auch Hüttenschuhe, die eben keine richtige dicke Sohle haben. Zur Not hatte ich auch immer noch ein paar Birkenstock im Haus, schnell zum Reinschlüpfen nach dem Duschen oder für den Weg zu Mülltonne oder Keller.

Aber wie das Leben so spielt, wird man nicht jünger und vor gut einem Jahr riet mir die Krankengymnastin die Birkenstock zu verbrennen („Die sind nur für den Kamin gut aber nicht für Rücken oder Füße!“) und nicht mehr barfuß zuhause zu laufen. Die Ferse sei voller Nerven und irgendwann hätte ich bei meiner Konstellation Schmerzen in den Füßen. Sie riet mir über den Tag zuhause zu flexiblen Sneakers oder eben zu Hausschuhen aus dem Bequemschuhladen, da dort die Ferse gut abgefedert wäre.

Seit gut einem halben Jahr trage ich inzwischen daheim Sneaker und konnte mich über den Winter gut damit anfreunden. Ich merkte aber auch, daß ich langsam an der Fersenkante empfindlich wurde, da ich trotz allem noch viel barfuß herumlaufe, einfach morgens nach dem Aufstehen und dem Bad. Also mußten Hausschlappen her. Und der Sommer kommt ja auch bald.

Liebe Hersteller: Müssen solche Schlappen wirklich immer aussehen, als wäre man schon scheintot und es ist einem egal, was man an den Füßen trägt? Wirklich? Kann man nicht ein bißchen Chic, und das heißt nicht Pailetten oder Schnickischnacki, in/an die Schuhe bringen? Es wäre schon viel getan, wenn die Farbenpalette nicht nur von Sand über Bundeswehr-Khaki bis Schlamm reichen würde.

Am vergangenen Samstag habe ich mir welche gekauft, schweren Herzens, all meine modischen Wünsche vergessend, nur unter der Prämisse, dem Körper etwas gutes zu tun. Es fällt schwer, die Schuhe morgens an den Füßen zu sehen. Aber ich stehe gut und laufe gut – und wenn Besuch kommt, verstecke ich sie.

Written by Nathalie

11/03/2013 um 09:45

Veröffentlicht in ... in München, Dinge des Lebens

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2 Antworten

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  1. Mir geht’s ganz genau so… bin auch immer noch auf der Suche nach etwas „Schönem“. Aber leider chancenlos😦

    feinschmeckerle

    11/03/2013 at 10:34

    • Du wirst in den sauren Apfel beißen müssen … solltest Du widererwartend etwas anderes finden: BITTE SOFORT BERICHTEN!

      Nathalie

      11/03/2013 at 11:53


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