2. September 2018 – was vom Tage übrig bleibt …

Es regnet, es regnet immer wieder, mal fest, mal weniger stark. Doch unter einem Dach, unter einem fremden Dach lässt sich die Stärke nicht gut einschätzen.

Der Kaffee schmeckt, drei Pads und zwei iPhones liegen auf dem Frühstückstisch. Entspannte Urlaubsatmosphäre.

Trotz Regen – wir bewegen uns. Machen einen Spaziergang, schauen in Schaufenster, kaufen Brot, trinken Kaffee und Tee.

Der Regen entschleunigt. Wir kochen, essen, machen einen Mittagschlaf, schauen ins Internet, nebenher läuft seit Monaten mal wieder Formel 1, arbeiten.

Dann gehts wieder raus. Regenpause. Ins Dorf nebenan zum Dorffest. Alle Vereine des Ortes verkaufen Kuchen, Essen, aber vor allem Bier. Die Einzelhändler haben sich mit Bretterverschlägen geschützt. Ich möchte nicht wissen, was gestern abend los war. Wir gehen auf den Friedhof. Ich finde ein schmiedeeisernes Kreuz umrankt von einer Rose, das mir gefällt. „So etwas möchte ich auf meinem Grab haben. Keine Platte, kein schwerer Stein.“ Ich soll es fotografieren und dem Testament beilegen. Das Foto ist auf jeden Fall gemacht.

Es regnet wieder. Wir fahren zurück. Schreiben Mails. Schauen Nachrichten. Lesen das Internet leer. Ich mache das Blog einer Freundin DSGVO-konform. Und aktivere dieses Blog wieder.

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