31. Mai 2019 – was vom Urlaub übrig bleibt …

… eine etwas unruhigere Nacht, aber insgesamt ganz in Ordnung.

… Es war gutes Wetter angesagt und so brachen wir gleich nach dem Frühstück an der großen Tafel auf. Denn wir hatten einen Plan. Wir wollten zum Château Ussé, DEM Märchenschloss für die Franzosen (und das auch im wortwörtlichen Sinn. Hier hatte Charles Perrault die Märchen Dornröschen, Rotkäppchen und einige andere mehr zu Papier gebracht). Als wir ankamen, war der kleine Parkplatz schon gut gefüllt, auch etliche Radler waren schon da. Viele ausländische Besucher gab es aber nicht, die meisten waren Franzosen. Wir liessen uns durch das wirklich sehenswerte Schloss treiben, besichtigten Keller, Küchen, Kerker, den Dornröschen-Turm, das Schlafzimmer von Louis XIII (der hier nie übernachtet hat, aber für den es in den großen Schlössern immer ein Zimmer gab), die Kapelle und die in den Tuffstein geschlagenen Keller.

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… Im Örtchen aßen wir im Schatten auf der Terrasse zu Mittag. Während P. das Tagesmenü wählte, nahm ich eine Platte mit rohem Schinken – der Schreck von gestern saß mir noch in den Knochen.

… zurück fuhren wir durch die wirklich malerischen Örtchen Candes Saint-Martin und Montsoreau. In Montsoreau trafen wir eine kurzfristige Entscheidung und bogen ab Richtung Fontevraud-l‘Abbaye. Hier steht die größte Klosteranlage Europas, die „Abbaye Royale de Fontevraud“. Das kleine Städtchen, das wir durchquerten, ist sehr pittoresk, überall Rosenstöcke, an allen Häusern.

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… Das Kloster, mitten im Ort, ist eine große Anlage. Wir besichtigten zuerst die große Klosterkirche. Mitten im Langhaus sind Heinrich II von England, Richard Löwenherz sowie Eleonore Aquitanien und Isabella von Angoulême begraben. Ihre Grabmalplastiken sind zu besichtigen. Danach wandelten wir durch den Kreuzgang, das Refektorium und die Nebengebäude. Leider wird gerade die romanische Küche renoviert. Sie konnten wir nicht ansehen. Im Klostergarten hielten wir uns etwas auf, bevor wir uns wieder Richtung Hotel aufmachten.

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… im Hotel die Füße hochgelegt.

… eine kurze Info über Telegram, die mich abrupt aufrecht im Bett sitzen ließ, dazu führte, dass ich mir den Spiegel kaufte und mich auf verschiedenen Kanälen mit meinem Internet austauschte. Mehr mag ich im Moment noch nicht dazu sagen. Ich bin verwirrt, zerrissen, aber auch besorgt.

(Inzwischen habe ich mich dazu geäußert.)

1 Kommentar zu „31. Mai 2019 – was vom Urlaub übrig bleibt …“

  1. Wie schön. Die Schlössertour haben wir vor vielen Jahren auch schon gemacht, fast alle kamen mir bekannt vor. Das Dornröschenschloss ließ mich begreifen, dass die Gebrüder Grimm auch französische Märchen gesammelt haben. Später habe ich erfahren, dass sie die tatsächlich von einer Französin erzählt bekommen haben.
    Danke sehr für den Bericht.

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