Nathalies Regungen

… im Kopf und in den Beinen

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Heuschnupfen

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Jedes Jahr das gleiche Spiel – ich bin immer wieder im wahrsten Sinne geplättet von den Auswirkungen des Heuschnupfens. Ich weiß seit gut drei Jahrzehnten, daß er so sicher wie das Amen in der Kirche kommt. Und fast jedes Jahr bin ich doch von der Bandbreite überrascht. Eigentlich sollte ich es ja wissen.

Mit der Pubertät ging’s los. Die Augen juckten, die Nase lief, die Medikamente, die es gab, waren noch nicht so toll. Die mündliche Abiturprüfung in Physik absolvierte ich mit Schweinchen-Augen in einem mit Jalousien abgedunkelten Physiksaal, während draußen das Frühjahr bzw. die Birken tobten.

Über die Jahre kam (nicht nur im Pollenbereich) die ein oder andere Allergie hinzu. Bei den Pollen zieht es sich inzwischen aber doch von Anfang Januar (Hasel, der Hausarzt nennt mich inzwischen sein Frühwarnsystem) bis Mitte Mai (Kastanie). Dann hat es wenigstens mit den Pollen ein Ende bei mir.

Inzwischen sind die Medikamente aber besser als vor 25 Jahren. Schnupfen und die Augen stellen bei einer kleinen Tablette am Tag kein wirkliches Problem mehr da. Dafür ist aber nach Jahren die Lunge in Mitleidenschaft gezogen‘ allergisches Asthma. Und der Körper ist langsam, nicht so leistungsfähig, viel schneller müde, er benötigt in dieser Zeit Unmengen von Essen/Energie, ich bin platt. Ich schränke in den „harten“ Birken-Wochen meine Aufenthalte im Freien fast völlig ein, schaue Wetterberichte mit Hoffnung auf länger anhaltende Wolkenbrüche.
Wenn ich es hier aufschreibe, vielleicht merke ich es mir dann?

Die ganze Sache hat aber auch einen Vorteil. Man schaut sich die Flora näher an. Blüht schon was? Was blüht schon? Auch wenn einem erst beim fünften Paris-Besuch auffällt, daß, nach dem Neuerwerb einer Kastanienpollen-Allergie, diese Stadt eigentlich nur aus Kastanienbäumen im Zentrum besteht. Spätestens in der Notaufnahme eines Pariser Krankenhauses weiß man es bestimmt, aber das ist eine andere Geschichte.

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Written by Nathalie

02/06/2013 at 12:25

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Mohn 3

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Mohn 3

Written by Nathalie

04/05/2013 at 12:00

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Mohn 2

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Written by Nathalie

03/05/2013 at 12:00

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Mohn 1

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Mohn 1

Written by Nathalie

02/05/2013 at 15:31

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19. März 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

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Parkett

Written by Nathalie

20/03/2013 at 20:14

18. März 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

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  • Trocknung BodenDiese Nacht hat doch wieder gezeigt – Lattenroste machen Sinn. Selbst bei unserer sehr hohen, noch guten Matratze fehlte „eine Kleinigkeit für den optimalen Schlaf“ unter direkt auf Boden.
  • Wie konnte ich mir eigentlich einbilden, während des Rausreißens des Teppichs und des Abschleifen des Schlafzimmerbodens arbeiten zu können? Aber wenigstens waren alle Arbeiten bis 11 Uhr abgeschlossen, so daß der Rest des Tages während der Trocknung der Spachtelmasse Ruhe herrschte.

Written by Nathalie

19/03/2013 at 17:49

16. und 17. März 2013 – was vom Wochenende übrig bleibt …

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  • Das Ausräumen des Schlafzimmers am Samstagvormittag – Kleinzeug, auf dem Schrank, unter dem Bett, Vorhänge.  Und das Ausräumen des Schlafzimmers am Sonntagnachmittag – Schränke, Zerlegen des Betts, Aufbau einer Schlafstatt mit Matratzen auf dem Boden. Dazwischen ein Sonntagmittagessen in einem einfachen Landgasthaus, in dem am Nebentisch noch gekartelt wird, mit Eltern und SchwieMu. Obwohl die Küche nicht lahm gelegt ist, habe ich wenig Lust auf Kochen und Backen.
  • Sonst nicht viel – Schreibtisch, Couch, erholen, lesen, schlafen, spazierengehen. Am Sonntag auch wieder etwas Elan und Schnelligkeit am Schreibtisch und bei der Arbeit wiedergefunden.
  • Urlaubspläne gemacht. Wieder einmal. Und den ersten Urlaub, zwei Wochen, terminlich festgelegt. Und auch das Ziel. Nichts aufregendes, auch finanziell nicht. Ein neuer Zahn, die Glasscheibe, ein Küchenumbau und eine nicht ganz sichere Auftragslage lassen uns auf Altbewährtes zurückgreifen. Und ich habe das Gefühl, der Mann braucht nach beruflichen Wirrungen und viel verbrachter Zeit auf der Autobahn einen ruhigen, unaufgeregten Urlaub ohne große Fahrten und Entdeckungen, einfach nur Sonne, Ruhe, gutes Essen, Wasser. Mal schauen, ob in der zweiten Jahreshälfte Zeit, Geld und Lust auf Abenteuer kommen.

Renovierung

Unser Wohnzimmer – zwischen den Schränken stehen jetzt noch das zerlegte Bett und die Lattenroste.

Written by Nathalie

18/03/2013 at 09:13