10. März 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

Kirschzweige

  • Der Heuschnupfen schlägt das erste Mal wirklich zu und gleich sehr heftig. Die Lunge „pumpt“ – in zügigem Tempo gehen und dabei reden, funktioniert nicht mehr. Aber das schlechte Wetter wird den Pollen kurzfristig den Garaus machen.
  • Das Patenmädel besucht, der die Zeit nach einer Mandel-OP in der Klinik lang wird.
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8. März 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Das Businessfrühstück habe ich, wie gestern schon in die Überlegungen miteinbezogen, ausfallen lassen. Der Vormittag war aber dann doch nicht Schreibtisch-geprägt sondern spielte sich in einem Kundenhaus ab – überraschender Handwerkerbesuch. Aber doch noch Zeit gehabt, ein paar Sachen zu erledigen, wie Schuhmacher, Wochenendeinkauf, Bank und Reinigung. Mittags wenigstens zuhause am Schreibtisch. Unangenehmer Verwaltungskram für Kunden am Nachmittag.
  • Dazwischen ein Telefonat mit einer Freundin, Mutter von zwei kleinen Kindern. Während dieses Telefonats mußte ich mich schwer zurückhalten. Ich war überrascht, erschrocken, fast ein bißchen schockiert über ihre Einstellung. Der Kinderarzt hatte bei einem Kind ein Defizit entdeckt, wahrscheinlich einfach mit Logopädie und heimischer Übung zu beheben. Aber sie weigert sich diesen Weg zu gehen, es ist ihr zu viel Aufwand. Ich nehme mich in solchen Gesprächen über Kinder immer etwas zurück, zu schnell kommt vielleicht der Vorwurf „Du hast doch keine eigenen …“. Diplomatisch kam ich aber auch nicht weiter. „Der geht schon seinen Weg.“ Nur welchen.

21. Februar 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

So viel passiert, die letzten zwei Wochen. Viel zu denken, weniger zu schreiben.

Vielleicht kommt der Schreibfluß, wenn ich mit etwas profanem anfange:

Ein IKEA-Frühstücksbesuch mit der Freundin, regelmäßig alle drei Monate. Eigentlich brauchen wir nichts, das Frühstück reißt uns auch nicht vom Hocker, aber eine liebgewordene, inzwischen jahrelange Gewohnheit, die wir nicht einschlafen lassen und für die ich mir auch immer mal Zeit frei schaufle. Diesmal in der Echinger Dependance, verbunden tatsächlich mit drei Einkäufen – ein Kopfkissen, Batterien und einem Schreibtisch-Beistelltisch.

Mein Schreibtisch ist sehr klein. Inzwischen strategisch klein, denn auf einem großen habe ich auch nicht mehr Platz, ich stelle einfach nur mehr zu. So habe ich tatsächlich nur das Notebook und mein Notizbuch darauf liegen. Da ich aber immer mehr an zwei Notebooks parallel arbeite, wollte ich doch nicht in diesen Fällen immer an den Eßtisch ausweichen.

Jetzt er da der kleine Tisch, genau richtig.

14. November 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Der Anruf von guten Freunden, die sich für Samstagabend zum Essen einladen. Ihre Tochter kocht an diesem Tag zuhause vegan – auch mit Freunden. Sie hätten dort gerne bleiben können … wollten aber nicht. 🙂
  • Die Gedanken an eine ehemals gute Freundin, die am 14. November Geburtstag hat. Sie hatte ich im Studium kennengelernt. Wir haben viel zusammen gelernt und unternommen. Aber ihr Liebesleben war chaotisch und ihre Gesundheit nicht die Beste. Und das alles hörte ich mir gerne an, oft, täglich, stundenlang, immer. Ich half ihr nach dem Studium bei der Jobsuche und rettete ihr auch mal den Job, als ihr Arbeitgeber sie vertraglich über den Tisch ziehen wollte. Gut 15 Jahre ging das gut. Bis zu dem Abend, als es mir mal sehr schlecht ging und ich ein Ohr zum Zuhören brauchte. Sie rief an, erzählte mir ihre Probleme und als ich sagte, heute bräuchte ich ein Ohr, sagte sie, sie hätte keine Zeit. Danach rief ich nicht mehr an und ging auch die nächsten drei Mal nicht an den Apparat, als sie es probierte. Sie versuchte es nur diese drei Mal. Seit diesem Zeitpunkt ist Funkstille, seit gut 9 Jahren. Aber an ihren Geburtstag erinnere ich mich weiterhin.