18. März 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Trocknung BodenDiese Nacht hat doch wieder gezeigt – Lattenroste machen Sinn. Selbst bei unserer sehr hohen, noch guten Matratze fehlte „eine Kleinigkeit für den optimalen Schlaf“ unter direkt auf Boden.
  • Wie konnte ich mir eigentlich einbilden, während des Rausreißens des Teppichs und des Abschleifen des Schlafzimmerbodens arbeiten zu können? Aber wenigstens waren alle Arbeiten bis 11 Uhr abgeschlossen, so daß der Rest des Tages während der Trocknung der Spachtelmasse Ruhe herrschte.

16. und 17. März 2013 – was vom Wochenende übrig bleibt …

  • Das Ausräumen des Schlafzimmers am Samstagvormittag – Kleinzeug, auf dem Schrank, unter dem Bett, Vorhänge.  Und das Ausräumen des Schlafzimmers am Sonntagnachmittag – Schränke, Zerlegen des Betts, Aufbau einer Schlafstatt mit Matratzen auf dem Boden. Dazwischen ein Sonntagmittagessen in einem einfachen Landgasthaus, in dem am Nebentisch noch gekartelt wird, mit Eltern und SchwieMu. Obwohl die Küche nicht lahm gelegt ist, habe ich wenig Lust auf Kochen und Backen.
  • Sonst nicht viel – Schreibtisch, Couch, erholen, lesen, schlafen, spazierengehen. Am Sonntag auch wieder etwas Elan und Schnelligkeit am Schreibtisch und bei der Arbeit wiedergefunden.
  • Urlaubspläne gemacht. Wieder einmal. Und den ersten Urlaub, zwei Wochen, terminlich festgelegt. Und auch das Ziel. Nichts aufregendes, auch finanziell nicht. Ein neuer Zahn, die Glasscheibe, ein Küchenumbau und eine nicht ganz sichere Auftragslage lassen uns auf Altbewährtes zurückgreifen. Und ich habe das Gefühl, der Mann braucht nach beruflichen Wirrungen und viel verbrachter Zeit auf der Autobahn einen ruhigen, unaufgeregten Urlaub ohne große Fahrten und Entdeckungen, einfach nur Sonne, Ruhe, gutes Essen, Wasser. Mal schauen, ob in der zweiten Jahreshälfte Zeit, Geld und Lust auf Abenteuer kommen.

Renovierung

Unser Wohnzimmer – zwischen den Schränken stehen jetzt noch das zerlegte Bett und die Lattenroste.

12.-15. März 2013 – was vom Tag übrig bleibt …

  • Nicht fit. Eine Streptokokken-Infektion hat mich erwischt. Erhöhte Temperatur, müde, erschöpft, Atemnot. Viel geschlafen, die T-Home-Box leer geschaut, Internet leer gelesen, nachgedacht, gegrübelt.
  • Ich möchte mich von einem großen Kunden trennen, dazu bedarf es aber an Nachschub. Zwei kleine Auftraggeber kündigen sich an, sie würden zwar nicht den großen Kunden ersetzen, aber es wäre ein Anfang. Außerdem habe ich letzte Woche eine größere Werbeaktion gestartet, die hoffentlich über kurz oder lang nachhaltigen Erfolg zeigen wird.
  • Die Hausverwaltung und der Schreiner meldeten sich Dienstag. Kommenden Montag und Dienstag bekommen wir im Schlafzimmer Parkett. Mir graut. Ein Zimmer ganz ausräumen. Das Wohnzimmer wird dadurch völlig lahm gelegt. Wir versuchen, Küche und Arbeitszimmer unangetastet zu lassen. Ich werde berichten.
  • Während der Krankentage den im Moment hoch im Kurs stehenden Roman (eigentlich Jugendroman) von John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gelesen. Es gibt eigentlich nur guten, enthusiastische Kritiken. Ich habe es sehr schnell gelesen. Die Sprache ist einfach, aber mitnehmend. Das Thema ist natürlich bedrückend, die Liebe zwischen zwei krebskranken Teenagern. Und auch bei mir sind zum Schluß zwei Tränchen geflossen. Aber insgesamt hat es mich nicht wirklich ergriffen. Es war mir insgesamt zu platt und zu vorhersehbar.

21. Februar 2013 – was vom Tage übrig bleibt …

So viel passiert, die letzten zwei Wochen. Viel zu denken, weniger zu schreiben.

Vielleicht kommt der Schreibfluß, wenn ich mit etwas profanem anfange:

Ein IKEA-Frühstücksbesuch mit der Freundin, regelmäßig alle drei Monate. Eigentlich brauchen wir nichts, das Frühstück reißt uns auch nicht vom Hocker, aber eine liebgewordene, inzwischen jahrelange Gewohnheit, die wir nicht einschlafen lassen und für die ich mir auch immer mal Zeit frei schaufle. Diesmal in der Echinger Dependance, verbunden tatsächlich mit drei Einkäufen – ein Kopfkissen, Batterien und einem Schreibtisch-Beistelltisch.

Mein Schreibtisch ist sehr klein. Inzwischen strategisch klein, denn auf einem großen habe ich auch nicht mehr Platz, ich stelle einfach nur mehr zu. So habe ich tatsächlich nur das Notebook und mein Notizbuch darauf liegen. Da ich aber immer mehr an zwei Notebooks parallel arbeite, wollte ich doch nicht in diesen Fällen immer an den Eßtisch ausweichen.

Jetzt er da der kleine Tisch, genau richtig.

Bettgeschichten … für Frau Wortschnittchen

Frau Wortschnittchen ist neugierig und möchte wissen, wie ihre Leser schlafen bzw. liegen und sich zudecken, so als Pärchen. Und wie auch in ihren Kommentaren schon sichtbar, machen scheinbar alle Paare eine Entwicklung durch. Auch wir.

Angefangen haben wir mit einer 1,40 m * 2,00 m Matratze, die P. mit in die gemeinsame Wohnung brachte. Eine Art Futton. Hart. Puhhh. Wir wurden älter. Mir tat langsam aber sicher morgens der Rücken weh beim Aufstehen. Er verneinte das vehement. Ein tolles Bett, immer noch, sagte er.

Aber irgendwann begaben wir uns auf Matratzen-Suche und lagen Probe. Samstags in Möbelgeschäften und Matratzengeschäften, in noblen Einrichtungshäusern und in Wasserbetten-Studios. Hat man nämlich drei, vier Matratzen ausprobiert, sind danach alle gleich. Man muß wieder warten und am nächsten Wochenende wieder neues probieren. Von „Probeliegung“ zu „Probeliegung“ wurden wir „weicher“ und wir wanderten von Wasserbett über Tempur zu Kaltschaum. Und schlugen bei Kaltschaum zu. Jetzt liegen wir seit 11 Jahren auf zwei Matratzen, insgesamt 1,80 m * 2,00 m. Im Winter haben wir zwei Federbetten, im Sommer liegen wir unter Leintuch und Tagesdecke, d.h. eine Zudecke. Das funktioniert, nach wochenlangen Kämpfen immer wieder im Italien-Urlaub, inzwischen ohne Probleme. Wir möchten es nicht mehr missen.

Bald steht ein Neukauf an. Da wir wieder ein Stückchen älter geworden sind, denken wir über Lattenroste nach, (elektrisch) verstellbar. 😉

24. September 2012 – was vom Tage übrig bleibt …

  • Termin-Jonglage, weil die Kunden manchmal schon sehr kurzfristig „planen“.
  • Die Geranien auf dem Balkon, denen ich letzte Woche angedroht habe, sie diese Woche zu entsorgen und durch Hornveilchen zu ersetzen. Seit Samstag erklimmen sie neue Höhen, überschlagen sich mit Blüten und Knospen. Dann eben noch nicht. Ihr habe mich überzeugt.
  • Seit langem mal wieder (oder vielleicht sogar das erste Mal mittags unter der Woche? ich weiß nicht genau) eine Mittagswiesn – schnell die Eltern im Augustiner besucht. Sie sitzen seit Jahrzehnten im Mittelschiff bei der gleichen Bedienung. Meine Eltern nutzen den ruhigen Montag, um – schon etwas älter – doch noch ein bißchen in die Wiesn-Atmosphäre eintauchen zu können. Morgen dann noch eine Neuerung für mich – ich gehe mit einer Freundin und ihren zwei Kindern (2 und 5 Jahre alt) zum Familiennachmittag. Könnte spannend werden. 🙂

21. September 2012 – Was vom Tage übrig bleibt …

  • Der Eichelhäher, der auf unserem Balkon in waghalsigen Manövern zwischen Blumen, Balkongeländer und Wäscheständer landet und die für Meisen und das Eichhörnchen bestimmten Nüsse „mopst“. 7 ganze Haselnüsse paßten heute in den Schlund. Vorratshaltung. (Meisen und Eichhörnchen sehen uns nicht hinter der Fensterscheibe, Fotos sind ohne Probleme möglich – aber der Eichelhäher sieht alles, somit war auch kein Foto möglich.)
  • Ein Mittagessen mit Vertragspartnern aus meinem „ersten Berufsleben“. Nach fast 8 Jahren ohne Kontakt. Wir schätzen uns immer noch, obwohl wir zu damaliger Zeit immer hart verhandelt haben. Sie haben Interesse an einer freiberuflichen Tätigkeit meinerseits im Bereich Beratung und/oder Coaching, um vor allem die Sichtweise der „anderen“ Seite zu verstehen und daraus Vorteile zu erhalten. Ich hätte nichts dagegen. Der Job hat mir ja damals viel Spaß gemacht und ich glaube, ich habe ihn auch ganz gut hinbekommen. Nur die Umstände wie Arbeitsvolumen und Großkonzern haben mir nicht gut getan. Wie heißt es so schön: Wir bleiben in Kontakt.
  • Wie immer am Tag vor dem Anstich die diesjährigen Wiesn-Haferl vom Käfer geschenkt bekommen – schön sind sie, ich steh ja auf Dackel, schon immer. Also gibts morgen zur Einstimmung den Frühstücks-Cappuccino aus den 2012-Haferln.

18. September 2012 – Was vom Tage übrig bleibt …

  • Eine Hausverwalter-Vermieter-Runde, die sehr harmonisch ablief. Keine Spannung, sondern konstruktives Miteinander. Unsere Probleme mit dem Hausmeister wurden ernst genommen und eine Lösung bis Ende des Jahres versprochen. Ein Parkettboden für das Schlafzimmer ist bewilligt. Über eine neue Küchenzeile müssen sie aber noch nachdenken. Was mich ärgert: „Die sieht ja nach 20 Jahren noch so toll aus, da haben wir andere gesehen. Sie hätten sie nicht so gut pflegen sollen.“
  • Ein sehr nettes, fröhliches, ausgelassenes Telefonat mit einer Dienstleisterin, die auch an einem Projekt meines Kunden beteiligt ist. Ablästern, erzählen und trotzdem Lösungsansätze diskutieren. Kommt zu selten vor, da ich doch meist allein und im Verborgenen arbeite. Anlaß war der „Abgang“ einer anderen Projekt-Dienstleisterin, die dem ganzen sonst so passenden Projektteam das Leben schwer gemacht hatte.
  • Die Gedanken, wie das mit dem Parkett im Schlafzimmer laufen soll/wird. Vollständiges Ausräumen. Uhhhh. Alles ins Wohnzimmer? Arbeitszimmer und Küche bleiben unberührt? Und wir ziehen für drei Tage zu Freunden (die noch nichts davon wissen)?
  • Einkauf im Großmarkt – endlich eine Kiste super-reife San Marzano-Tomaten bekommen, und noch als Zuckerl eine Kiste Erbsen, klein, fein, frisch. Paßt mir zwar heute und morgen nicht so richtig in den Zeitplan. Aber wie immer: Nehmen, wie es kommt.
  • Das Gesicht der neu eingezogenen Nachbarin, die meine gesammelten Einkäufe vor der Tür inkl. 15 kg Orangen nicht glauben konnte, zu grüßen vergaß und mit offenem Mund vorbeiging. Ja, wir sind ein 2-Personen-Haushalt. Aber einer, in dem gekocht wird.