Anfang August 2019 – was von den Tagen übrig bleibt …

… der halbe August ist schon wieder rum.

… letzten Freitag hatte ich 33-jähriges „Kussjubiläum“ mit P. Frau Joriste hat diesen Begriff kürzlich verwendet und er gefiel mir sehr. So wie die 33 Jahre.

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… Ärzte, die nicht richtig kommunizieren, die den Patienten nervös machen, ohne es ansatzweise erklären zu können, die nicht hüh und nicht hott sagen, die nicht. Ein Dank an meinen Hausarzt, der mir alles erklärte, mir die Möglichkeiten aufzeigte, die Diagnose einordnete und vor Ärger selbst zum Hörer griff, um die Fachärztin zu fragen, was denn der Mist sollte. Sie war aber schon im Wochenende.

… ich mache alles für meine Kunden, na ja, fast alles. Das Miethaus des Kunden hat ein Rattenproblem. Jedenfalls meint eine Mieterin, eine Ratte gesehen zu haben. Ob das jetzt ein Rattenproblem ist, weiß ich nicht. Rattensichtung ist übrigens meldepflichtig. Also informierte ich die zugehörige Gemeinde und forderte beim lokalen Ungeziefervernichter ein Angebot an. Der will jetzt gleich mal ein Abo für 12 Monate mit automatischer Verlängerung bei Nicht-Kündigung, wie so ein Zeitungsabo. Das kommt mir schon alles ein bißchen viel vor. Ich werde mich in die Rattenthematik wohl einlesen müssen. Gibt schöneres. Ich dachte, ich hätte das Thema schnell vom Tisch.

… ich höre mich gerade durch die verschiedenen Podcast-Folgen von „Alles gesagt?“ der Zeit. Am Anfang schreckte mich die Länge und auch einige der Interviewten (Herrn Lindner und Frau Bär habe ich ganz nach hinten gestellt … ob ich mich dazu überwinden kann?). Aber dieses Format der „Plauderei“ über das Leben des Interviewten in zum Teil ausschweifender Länge (bis zu sechs Stunden) transportiert viel, viel mehr als andere Interviewformen. Frau Allmendinger wurde mir unsympathisch, Herr Grönemeyer sympathisch, Frau Barley fand ich sehr interessant, Herrn Harbeck fand ich pragmatisch und viel belesen. Gerade jetzt höre ich die sechs Stunden mit Herrn Börries. Eine Reise in meine IT-Vergangenheit mit Schneider (mein erster PC), mit Staroffice, mit Windows NT (ich habe da irgendwelche „Scheine“), mit Basic (an der Schule programmiert) und Pascal (an der Uni programmiert). Außerdem über Andy von Bechtoldsheim (dessen Investments ich immer wieder verfolge und dessen Arista-Aktien mir den sattesten Gewinn in meinem Depot (neben Netflix) gebracht haben).

… apropos Investment, zufällig jemand einen Tipp für einen ETF im Bereich AI? (Die, die ich gefunden habe, decken entweder nur die Industrie-Seite ab oder sind stark in die großen Anwender wie Facebook, Amazon u.ä. investiert.)

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1. August 2019 – was vom Tage übrig bleibt …

… bei einem Seminar mit Mitarbeitern/innen und ihren zwei Chefs und einer Chefin, bei dem es um Führungsstile ging, sagte ein Mitarbeiter über mich: „Wenn Nathalie ganz ruhig wird und nicht mehr lächelt, aber der Fuß sich bewegt, dann sollte man sehr aufpassen.“ Ich kann mich bei Mitarbeitern nur an eine Situation erinnern, bei der das passiert ist. Aber bei Lieferanten, da passierte das öfters. In meinem jetzigen Job komme ich selten in solche Situationen, aber heute hat sich mein Fuß bewegt. 😉 12 Wochen gewartet, gemahnt, geschrieben, telefoniert, nichts passierte – morgen wird die Angelegenheit endlich erledigt. Ich glaube, manche brauchen das wirklich.

… ein Kunde hat in einem Office-Center ein Büro für uns gemietet. Er hat dorthin seine Akten ausgelagert, wir treffen uns dort einmal die Woche zur Besprechung und theoretisch arbeite ich dort ein bis zwei Tage die Woche. Theoretisch. Praktisch arbeite ich schon sehr gerne von zuhause. Dort gibt es Essen und Trinken, die Waschmaschine kann nebenher laufen, die Pakete finden Abnehmer, ich muß mich nicht richtig anziehen … Aber das neue Büro liegt in der Nähe, ich kann hin laufen, radeln oder auch mit dem Auto direkt in der Tiefgarage darunter parken. Es arbeiten in max fünf der insgesamt belegten 100 Büroräumen auch Menschen. Es ist ruhig. Also bin ich heute ohne Anlass dorthin gefahren. Und habe gearbeitet. Kann man machen, zuhause ist es aber gemütlicher. Mal sehen, wie ich das in Zukunft nutzen werde.

 

31. Juli 2019 – was vom Tage übrig bleibt …

… ein trauriger Tag, Marie Sophie wurde beigesetzt. Ganz begreifen kann ich alles immer noch nicht. Wie muß es wohl für die Eltern, die Angehörigen sein? An sie dachte ich heute viel. Wahrscheinlich so viele Fragen und so wenig Antworten. In meiner kleinen Filterblase wurde warmherzig erzählt, erinnert und ihrer gedacht. Das war sehr schön. Ich danke Euch, Ellen, Monika, Myriam, Christa, Inés, Thomas, Pia, Karin, Susanne, Christian, Kiki, Stefanie …

… ansonsten den Tag in zwei monströsen, medizinischen Apparaten verbracht – alles ok. Ein Glück! (Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie (was für ein Wort) in einem 3 Tesla MRT macht kurzzeitig warm.)

29. Juli 2019 – was vom Tage übrig bleibt …

… Verkäufer. Verkäufer im Elektro-Markt. Da hat dieser Verkäufer ein Paar vor sich stehen, daß sich zwischen zwei nicht gerade günstigen Fernsehern entscheiden möchte. Beide von Sony, aber mit unterschiedlicher Technik und somit etwas unterschiedlichem Bild. Auf seine Frage, ob er helfen könne, antwortet einer: Wir sind gerade dabei, uns zwischen A und B zu entscheiden. Technisch wissen wir alles. Vielen Dank. Was macht dieser Verkäufer? Er bringt eine andere Marke auf den Tisch, erzählt alles über diesen Fernseher, im Nachhinein gesehen auch Schwachsinn, beantwortet Fragen nicht bzw. nur mit einem Wortschwall ohne Inhalt. Außerdem kommentiert er das Fernsehprogramm (es ging um kaputte Knie, Schröpfen und Blutegel – typisches deutsches Vorabendprogramm). Die Knieschmerzen kommen übrigens von glatten Böden. So so. Er bringt mich soweit, daß meine (P sagt das immer) 100 Gesichtsmuskeln völlig verkrampfen. Ende vom Lied? Wir kaufen seine Empfehlung nicht. Und wir kaufen bei ihm auch keinen der zwei anderen Fernseher. Wir hatten keine Lust mehr. Tja, und wenn man dann mal den Laden verlassen hat, geht man zum Kauf vielleicht auch in einen anderen Laden … oder das Internet. Denn Mehrwert hat dieser Verkäufer nicht geliefert.

25. Juli 2019 – was vom Tage übrig bleibt …

… in der Lymphdrainage heute ausnahmsweise einmal keine Decke gebraucht. Es war schon morgens um 7:30 Uhr warm. Zurück nach Hause, kurz Zahnarzt, dann Kunde 1 in Grünwald, Metzger, zuhause. 11:30 Uhr – alles zu warm.

… Arbeitsmaterialien für den Nachmittag gepackt und zu Kunde 2 ins Büro. Dort aber nur das nötigste gemacht, weil die Räume zu aufgeheizt waren. Alles wieder eingepackt plus vier Ordner. Zuhause dann ordentlich gearbeitet, die Anschaffung der Klimaanlage rentiert sich da innerhalb Stunden.

… schnelles Abendessen, Beine danach hoch. Eine Folge Suits, ein bisschen am Pad spielen … Bett.


Benutzte Fortbewegungsmittel – Einzelfahrten: 7* Auto

Gekocht: Kalbschnitzel mit Nudeln (schnell musste es sein)

24. Juli 2019 – was vom Tage übrig bleibt …

… ein wilder Vormittag mit vielen Telefonaten, Terminverschiebungen, Eskalationen, Steuerberatern und Rechtsanwälten.

…  nachmittags Fahrt mit dem Zug nach Mühldorf zur Augenärztin. Dieser Termin steht seit einem halben Jahr im Kalender. Die Augenärztin ist mir vor fast 20 Jahren als Oberärztin in der Augenklinik in München begegnet. Ich habe ihr viel zu verdanken.  Seit sie sich in Mühldorf niedergelassen hat, fahre ich einmal im Jahr zu meinem großen Check zu ihr. Check war erfreulich, nächster Termin nächstes Jahr.

… die Züge waren pünktlich, gut klimatisiert und nicht voll. Aber seit wann gibt es nicht mal mehr Haken oder Tischchen im RE?

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… ansonsten ist es eine Fahrt mit Halt an jeder Milchkanne, die z.B.

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Walpertskirchen oder

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Thann-Matzbach heißen.

 


Benutzte Fortbewegungsmittel – Einzelfahrten: 2* Zug, 3* Taxi, 1* S-Bahn, 1* Bus